Cyanotypie verwandelt Ihr Motiv in eines der ältesten fotografischen Verfahren: einen Sonnendruck in sattem Preußischblau auf weißem Papier. Alles erscheint in Abstufungen eines einzigen Blaus, die Lichter behalten die Farbe des Papiers, und die Ränder des Abzugs laufen unregelmäßig aus, wo die Chemie von Hand aufgepinselt wurde. Das Papier hat eine weiche, faserige Struktur, die man fast fühlen kann.
Sie schreiben das Motiv, der Stil liefert das Verfahren. Wunderschön ist er bei klaren Formen – Blätter und Blüten, ein Leuchtturm, ein Fahrrad, eine Katze auf der Fensterbank –, und Porträts verleiht er eine stille, archivhafte Ruhe, als stammten sie aus einer Schachtel alter Familienbilder. Da die Palette feststeht, wirkt das Bild immer stimmig, egal was Sie schreiben.
Ideal für Hochzeits- und Eventpapeterie, botanische Drucke, Plakate, Buchcover, Albumkunst und Wandbilder. Für kräftige Farben ist er nicht gedacht; dafür nehmen Sie Riso-Duoton oder Retro-Futurismus.
Für diese Komposition empfehlen wir 4:5; 3:4 ist eine weitere Bildformat-Option. Cyanotypie funktioniert auch mit hochgeladenen Bildern: Im Modus Bild zu Bild wird Ihr Foto in Preußischblau und Papierweiß mit weichen, unregelmäßigen Rändern neu gedruckt, Bildaufbau, Pose und Kleidung bleiben unverändert. Fotos mit klaren Formen und hellem Hintergrund eignen sich am besten.
Motive zum direkten Einfügen: „a woman reading by a tall window“, „a sprig of fern and two ginkgo leaves on white paper“, „a small lighthouse on a rocky point“. Klare Silhouetten wirken in einer einzigen Farbe wunderschön.
Passende Abschlüsse: Filmkorn bringt mehr Papierstruktur. Verzichten Sie auf Schwarzweiß – das Blau ist der ganze Sinn.